KONTAMINIERTE ORTE

Sonderausstellung in Kooperation mit

afo architekturforum oberösterreich

Do. 22. Okt. 2020, 16.00 Uhr

Kuratorenführung mit Dr. Georg Wilbertz für Vermittler und LehrerInnen

 

Eröffnung und Einführung: Dr. Georg Wilbertz, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer Fr. 23. Okt. bis Sa. 21. Nov. 2020

 

Öffnungszeiten: Fr. 15.00 bis 18.00, Sa. 10.00 bis 12.00 Uhr

Gesonderte Öffnungszeiten für angemeldete Gruppen.

 

Der Architekturhistoriker und Kurator der Ausstellung Georg Wilbertz beleuchtet exemplarisch Fälle seit der frühen Neuzeit, beschreibt das jeweilige Geschehen und stellt die Frage, wem Erinnerung nützt, wer sie verdrängt, wer sie steuert oder gar von ihr profitiert.

Wie schreiben sich Gewalt und Kriminalität in Orte ein? Was bleibt bis heute, ist bewusst oder vergessen? Welche Taten werden die Erinnerungsorte der Zukunft bestimmen? In diesem Sinn versteht sich die Ausstellung als Beitrag zu einer verortbaren, räumlich erfahrbaren Erinnerungskultur.

 

Foto: Violetta Wakolbinger

Verborgen, versteckt oder sichtbar, vergessen, verdrängt oder inszeniert: Wenn wir Orte besuchen, Gebäude besichtigen und Landschaften durchwandern, haben viele von diesen ihre Unschuld längst verloren – sie sind durch historische Ereignisse kontaminiert.

 

Ausgehend von Martin Pollacks wichtigem Essay „Kontaminierte Landschaften“ und der endlosen Diskussion um Hitlers Geburtshaus in Braunau a.I. spannt die Ausstellung einen historischen und geografischen Bogen zum Thema. Sie durchbricht das oft beschworene Idyll Oberösterreichs. Gezeigt werden Orte, an denen Gewalt, Kriminalität, soziale oder ökonomische Verwerfung stattfanden. 

 

Der Architekturhistoriker und Kurator der Ausstellung Georg Wilbertz beleuchtet exemplarisch Fälle seit der frühen Neuzeit, beschreibt das jeweilige Geschehen und stellt die Frage, wem Erinnerung nützt, wer sie verdrängt, wer sie steuert oder gar von ihr profitiert. 

 

Wie schreiben sich Gewalt und Kriminalität in Orte ein? Was bleibt bis heute, ist bewusst oder vergessen? Welche Taten werden die Erinnerungsorte der Zukunft bestimmen? In diesem Sinn versteht sich die Ausstellung als Beitrag zu einer verortbaren, räumlich erfahrbaren Erinnerungskultur.

 

https://afo.at/programm/kontaminierte-orte-ried-i-i